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Positionierung des Landesschülerrates Brandenburg zum Thema „Studiengebühren”:

Der Landesschülerrat Brandenburg spricht sich eindeutig gegen Studiengebühren aus. Der Sinn dieser Gebühren, so wie sie momentan erhoben werden, ist für uns nicht ersichtlich und besteht unserer Einschätzung nach aus reiner Geldschneiderei. Viel besser wäre es vielleicht, eine gebührenfreie Regelstudienzeit zu gewähren und erst nach Beendigung dieses Studienzeitraumes Gebühren zu erheben, um so genannten Langzeitstudenten vorzubeugen. Denkbar wäre ebenso eine gewisse Gnadenfrist von 1 bis 2 Semestern nach der Regelstudienzeit, die gebührenfrei ermöglicht werden, da es jedem Studenten auch einmal passieren kann, ein Semester nicht erfolgreich abzuschließen. Dies wäre durchaus eine Alternative, da der Sozialbetrug, den Langzeitstudenten bewusst begehen, unnötig staatliche Mittel verschwenden, die gewiß sinnvoller genutzt werden können, als diesen Menschen ein angenehmes Leben zu finanzieren.

Positionierung des Landesschülerates Brandenburg zum Thema „Psychologieunterricht” :

Der Landesschülerrat Brandenburg ist für den Ausbau des Faches Psychologie an weiterführenden Schulen. Aus Diskussionen mit Schülern unterschiedlichster Schulformen, ging deutlich hervor, dass das Fach für Schüler sehr ansprechend, interessant und lehrreich ist. Schülerinnen und Schüler erwerben in diesem Fach viel Wissen und viele Fähigkeiten, die sie in später in sowohl in einer beruflichen Laufbahn, als auch im privaten Familienleben, beispielsweise in der Kindererziehung, anwenden können.

Der Landesschülerrat Brandenburg fordert deshalb, das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport auf, sich für den weiteren Ausbau des Faches Psychologie einzusetzen. Wir wünschen weiterhin auch über eine Einbindung des Psychologieunterrichtes in den Wahlpflichtunterricht der sekundarstufe I nachzudenken.

Das Problem des Lehrermangels ist dem LSR durchaus bewusst. Deshalb Appellieren wir an dieser Stelle auch an junge angehende Lehramtsstudenten, bei der Wahl ihrer Kernfächer, das Fach Psychologie stärker in Betracht zu ziehen.

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